Wasserkreuz: Stürmische Woche

NiedernfelderDurchfahrtDas Ende einer stürmischen Woche: Nach der Barkassen-Demo und einem weiteren Protest-Schreiben der Handelskammer hatten die Senatoren Freytag und Uldall dem Abendblatt erklärt, sie wären bereit, drei Millionen zu geben, wenn die Wirtschaft dies auch tue und damit dann die Niedernfelder Brücken gerettet werden könnten. Die Herren verbanden dies mit einem “Ultimatum”: Sie würden das großzügige Geschenk nur annehmen, wenn es bis spätestens September einträfe.
Mittwoch sprachen erstmals zwei Senatsvertreter mit Dr. Marnette von der Norddeutschen Affinerie und Herrn Gerlach vom Hafenschiffahrtsverband. Ergebnis: Die Wirtschaftsleute wollen erst einmal konkrete und nachprüfbare Zahlen, bevor sie über Millionenzahlungen nachdenken. Trotzdem peitscht die CDU dann nachmittags in erster und Donnerstag in zweiter Lesung das Senatspapier, das die Zuschüttung beinhaltet, durchs Parlament.

Sorgen müssen sich die Freunde des Wasserkreuzes aber wohl dennoch nicht. Sollte es wirklich bei der Zuschüttung bleiben, ist ein Planfeststellungsverfahren erforderlich. Das dauert aber - mit allen möglichen Einsprüchen und Klagefristen - mindestens bis zur Bürgerschaftswahl 2008. Und dann sehen wir mal weiter.

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