PISA ernst nehmen – Sprachförderung richtig finanzieren!

Schule6Vor einigen Wochen hat das Bekanntwerden der Kürzung der Sprachfördermittel auf Veddel um ein Drittel für Zoff gesorgt; weil der örtliche CDU-Abgeordnete bei der zuständigen Senatorin einen akuten Fall von Sonnenstich vermutete, bekam er einen Maulkorb von seiner Fraktion. In einer weiteren kleinen Anfrage möchte ich den Sachstand der Angelegenheit erfahren.
Weil das neue Sprachförderkonzept, das zu Beginn des Schuljahres 2005/06 an Hamburgs Schulen umgesetzt werden soll, zwar sinnvoll, aber bereits jetzt erkennbar nur unzureichend finanziert ist, haben wir von der SPD - Fraktion einen Antrag eingebracht, in dem wir eine andere Ausfinanzierung der Förderprogramme vorschlagen und den Senat auffordern, seine Kriterien vorzulegen, nach denen er entscheidet, welche Schule wieviel Geld für die Förderung erhält. Hintergrund: Um Angebote an allen Schulen anbieten zu können, zwingt der Senat Schulen, insbesondere Grundschulen in sozial benachteiligten Regionen, ihre Mittel zum Teil drastisch zu kürzen - und das trotz der erkennbaren Erfolge (z.B. in der Schule Slomanstieg auf der Veddel).

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