„In 70 Jahren kein einziges Leck“ - Hamburger Hafenbarkassen: Zwischen EU und Oberhafenamt (2)
Der Hamburger CDU - Senat beabsichtigt eine geplante EU - Richtlinie zur Verbesserung der Sicherheit für Schiffe ab einer Größe von 25 Metern auch auf die kleineren Hafenbarkassen anzuwenden. Die Sicherheitsmaßnahmen sollen angeblich bis 2009 umgesetzt werden, was einen gravierenden Eingriff in den Bestandschutz der Barkassen bedeutet und die Betreiber vor erhebliche finanzielle Probleme stellt.
Hinzu kommt, dass öffentlich an der Sinnhaftigkeit der Sicherheitsmaßnahmen gezweifelt wird, da die Barkassen sehr robust sind und bisher nicht nachgewiesen werden konnte, dass die vorgesehenen Maßnahmen die bisher eingetretenen Unfälle in ihrer Schwere hätten abmildern können. Auch scheinen die Kosten nur sehr ungenau kalkuliert worden zu sein und erheblich größer auszufallen, als vom Senat angegeben. Darüber, wie man die neuen Bestimmungen umsetzen kann, ohne die Existenz vieler Barkassenbetreiber zu gefährden, hat sich der Senat jedoch noch keine Gedankengemacht. Meine kleine Anfrage zu diesem Thema und die Antwort des Senates können sie hier einsehen.
Kommentare
Ein Kommentar to “„In 70 Jahren kein einziges Leck“ - Hamburger Hafenbarkassen: Zwischen EU und Oberhafenamt (2)”
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Dass die Kosten ungenau kalkuliert wurden - wen wundert’s? Dieser Senat hat doch schon bewiesen, z.B. bei der Kostenrechnung zum Veddeler Kreuz, dass er gerne “ungenau kalkuliert”…