Hausboote und schwimmende Häuser - Senat schläft weiter
Traurige Bilanz: ganze acht bewohnte Hausboote gibt es in Hamburg, weitere sieben Genehmigungen sind erteilt worden. Nachdem der Senat vor über einem Jahr grünes Licht für das Wohnen in Hausbooten auf Hamburger Kanälen und abgelegeneren Hafenbecken gegeben hatte, ist nicht mehr viel passiert. Die Verwirklichung der Wohnprojekte gestaltet sich mehr als zäh - ohne Grund. In einer Kleine Anfrage habe ich wissen wollen, warum der Senat nichts unternimmt, um das Projekt voranzutreiben. Die Antwort: er wird auch weiter nichts tun. Die Zuständigkeit für Hausboote hat er nämlich auf die Bezirke übertragen - allerdings ohne ihnen dafür auch Personal zur Verfügung zu stellen. Die Bezirksämter sollen Standorte und Gestaltungsvorgaben entwickeln, sie sollen die Genehmigungsverfahren durchführen. Ursprünglich wollte der Senat Leitfäden für das Verfahren entwickeln - auch dies plant er nun nicht mehr. Hier die vollständige Antwort.
Kommentare
2 Kommentare to “Hausboote und schwimmende Häuser - Senat schläft weiter”
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Es ist schon ein Trauerspiel, wie hier groß angekündigte Projekte mehr oder weniger verschleppt werden, obwohl ein hohes Interesse bei den Bürgern besteht und auch ein Engagement einzelner in der Verwaltung durchaus zu spüren ist.
Unsere persönliche Hoffnung ist die Entlassung des Harburger Binnenhafens aus der Hafennutzung und die IBA, die auch den Binnenhafen umfasst. Unsere Sorge ist, dass es mal wieder einen Generalunternehmer geben wird, der unseren Investitionswillen mit Preisen zunichte macht, die ein Normalbürger nicht finanzieren kann.
[...] die Tatsache, dass seit den vor drei Jahren hochtrabend verkündeten Senatsplänen kein einziges zusätzliches Hausboot auf Hamburgs Gewässen angelegt hat, ziert die Redaktion. Völlige Unkenntnis auch darüber, dass stattdessen [...]