Vorlage des Kinder- und Jugendberichtes - Senatorin kennt nur die Schokoladenseite
Blickt man in den Kinder- und Jugendbericht des Beust-Senates, so drängt sich einem der Eindruck auf, die Hansestadt Hamburg wäre ein Eiland der Sorgenlosen, ein Paradies für Kinder und Jugendliche. Dies liegt daran, dass der Senat einfach fast vollständig die Bereiche, die Informationen über Kinder von Arbeitslosen und Familien mit Sozial- und Transferleistungsbezügen beinhaltet hätten, in dem Bericht ausgelassen hat. Auch in ihrer Senatsmitteilung gegenüber der Bürgerschaft schweigt sich Sozialsenatorin Schnieber-Jastram über Probleme und Schwierigkeiten im Kinder- und Jugendbereich aus und berichtet lieber von den positiven Aspekten, die jedoch größtenteils von der Hamburger Bevölkerung (Kita-Volksentscheid) gegen den Willen des Beust-Senates durchgesetzt oder noch von der rot-grünen Regierung auf Bundesebene initiiert wurden.
Hier meine Rede zur Senatsmitteilung in der Bürgerschaftssitzung am 29. August 2007.
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