Wasserkreuz-Sanierung: Chance für den Spreehafen?
Die CDU hat sich zum Erhalt des historischen Veddeler Wassekreuzes nach zweijährigem Kampf breitschlagen lassen, jetzt beginnt der Neubau der baufälligen Niedernfelder Brücken. Dem Kenner der Gegend drängt sich bei dieser Gelegenheit erneut die Frage auf, wie der Senat es mit dem Spreehafen hält.
Dieser ist zwar nach wie vor wegen des Zollzaunes nur schwer zugänglich, man kann ihn aber - nachdem man in den Freihafen gelangt ist - zu Fuß und mit dem Fahrrad fast umrunden. Schwierig ist dies nur an der Ostseite, denn die Niedernfelder und Müggenburger Brücken besitzen keine Fuß- und Radwege. Jetzt ergäbe sich die Möglichkeit, diese Radwegelücke mit vermutlich vertretbarem Kostenaufwand zu schließen. Ergebnis meiner Kleinen Anfrage: Der Senat ist - fast vier Jahre, nachdem CDU-Fraktionschef Berndt Reinert höchstselbst in Wilhelmsburg versprach, dass der Zollzaun wegkomme - keinen Schritt weiter. Weil der Spreehafen ja schließlich Hafengebiet sei, würde die derzeitige Infrastruktur ausreichen. Nur ein Teil der Brücken bekomme einen Radweg, später könne man dann ja nach zukunftsorientierten Lösungen suchen. Hier die ganze Antwort.
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