CDU-Senat: frühkindliche Bildung beginnt erst im Alter von 3
Die politische Einsamkeit der Familiensenatorin in Fragen der frühkindlichen Bildung ist groß. „Unabhängig von ihrer sozialen Herkunft haben in Hamburg alle Kinder die gleichen Chancen auf frühkindliche Bildung“, hatte Senatorin Schnieber-Jastram allen Ernstes behauptet. Ich hatte nachgefragt, wie sie das wohl meint, und siehe da: sie meint es gar nicht so - und findet, dass alles in Ordnung sei. Sie glaubt nämlich, dass mit den Kindergartenplätzen für die 3- bis 6-jährigen, für die wir Sozialdemokraten einen Rechtsanspruch durchgesetzt haben, der frühkindlichen Bildung in Hamburg Genüge getan sei.
Die Bildungschancen nicht nur in Hamburg sind nach wie vor entscheidend vom Geldbeutel der Dass frühe Bildung nicht erst mit drei beginnt, diese Erkenntnis ist an der Senatorin offenbar vorbeigegangen. Eltern abhängig, was nicht nur die Experten berichten, sondern auch diverse Studien belegen. In der Antwort auf meine Kleine Anfrage muss der Senat nun zugeben, dass es keine wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die belegen, dass in Hamburg alle Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft die gleichen Chancen auf frühkindliche Bildung hätten. Das Gegenteil, nämlich die von der CDU vorangetriebene soziale Spaltung in diesem Bereich, ist allerdings mehrfach belegt.
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