Maulwurf auf Toast und nochmal 21 Euro
Das Mikro sei doch “so einfach” zu bedienen “wie ein Toaster”, krähte ein CDU-Bezirksabgeordneter während der heutigen Sitzung der Kommission für Stadtentwicklung, als die Staatsrätin sich gerade mit dem Gerät anfreundete. Zu der öffentlichen Sitzung, bei der es um die vom Senat geplante Ansiedlung von Möbel Höffner in Eidelstedt ging, waren rund 40 BürgerInnen gekommen. Deren Sorgen und Proteste bezögen sich jedoch allesamt auf Probleme, die “bestenfalls noch Maulwurfshügel” seien, befand der Kräher. Die CDU jedenfalls bestätigte nochmals, dass sie keine Verkehrs-Probleme erwarte, eine Schwächung des Eidelstedter Zentrums nicht zu bedenken sei und überhaupt doch gegen einen Industriklotz zwischen Wohnquartieren nichts spräche. Während wir von der Opposition nach den Details des städtebaulichen Vertrages und der Menge des Randsortimentes fragten, fand die CDU die ganze Veranstaltung sichtlich überflüssig. Als eine Bürgerin noch eine Zwischenfrage zur Zentrumsschädigung stellte, forderte der Kräher, nun wolle er aber langsam “nochmal 21 Euro haben”, also ein weiteres Sitzungsgeld. Peinliche Nummer.
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