Außer Türmen fällt dem Senat nicht viel ein.

spreehafen zollzaunSeit mehr als fünf Jahren doktert der Senat am Masterplan Elbbrücken herum – das heute vorgestellte Ergebnis ist enttäuschend. „Hochhäuser“ und „Towergebäude“ sind offenbar die einzig konkreten Vorstellungen des Senates, alles andere bleibe im Vagen. Eine Aufwertung der Veddel und Rothenburgsorts für die Menschen, die dort leben, ist jedenfalls offenbar nicht vorgesehen. Nicht einmal die schon im Mai 2004 von der Bürgerschaft beschlossene Baumallee an den Elbbrücken setzt der Senat um. Für die Veddel strebt der Senat die weitere Nachverdichtung an sowie die „Nutzung von öffentlichen Freiflächenpotenzialen“. Von welchen Freiflächen spricht der Senat? Möchte er den Schulhof der Schule Slomanstieg bebauen? Oder soll das Zollamt aufgeben? Bedauerlich ist, dass der Wilhelmsburger Platz nicht überplant wird, enttäuschend auch die Planungen zum Huckepackbahnhof. Statt hier die einmalige Chance für citynahes, bezahlbares Wohnen zu ergreifen, will die CDU ausschließlich Gewerbe und Dienstleistungen ansiedeln. Der Alster-Elbe-Grünzuges soll zwar einen prägenden Bestandteil dieses zu entwickelnden Stadtbereichs darstellen. Leider kommt er bisher über den Status “Straßenbegleitgrün” kaum heraus. Hier wird die Chance vertan, einen angemessenen Grünraum mit hohen Aufenthaltsqualitäten zu schaffen. Lesenswert der Welt-Bericht, und vorallem der Kommentar von Martin Kopp. Der Mann kennt sich aus mit Rothenburgsort.

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