CDU vertreibt Hausboote (Teil 2)

rostbrücke Die HPA hat bei den Anliegern nichts weiter von sich hören lassen, der Hausbootlotse aus Mitte ist auch ratlos. Zwar hat die Wassertreppe 51 ohne Ende Pressebesuch, es sind auch mehrmals Fahrzeuge der HPA auf dem Deich vorbeigefahren, die Barkasse GRODEN, die normalerweise Strommeister oder Hafenamt befördert, hat vorbeigeschaut - allerdings ohne (wenigstens) zu grüßen.
Zu dem Bild: Seit der Generalüberholung 1991 wurde an der Brücke nichts mehr gemacht. Diese Stelle liegt sogar über der Wasserlinie. Jetzt plötzlich sind die Schäden aufgefallen…

Kommentare

Ein Kommentar to “CDU vertreibt Hausboote (Teil 2)”

  1. Schiffler-Hausmann, Ortrud am 21. Januar 2008 um 15:25 Uhr

    Sehr geehrte Frau Veit,

    herzlichen Dank für Ihre Anfrage - wir hoffen für die Hausbootbesitzer, daß es bald eine Lösung gibt, ihre ungewisse Zukunft und die damit verbundenen Existenzängste vorbei sind. Da inzwischen mehr und mehr Stegel im Yachthafen entfernt werden, ist vielleicht dort Platz für die Hausbootbesitzer? Dann blieben sie wenigstens in Moorfleet. Ob die Brücke erhalten werden kann - ich vermag es nicht zu beurteilen - ich befürchte fast, daß sie - abgesehen vom schlechten Zustand - den wirtschaftlichen Interessen der Grube Werft im Wege steht. Da bleibt nur zu hoffen, daß kein Notfall auf den Hausbooten eintritt. Nicht jeder Arzt hat ein Boot unter dem Arm und bis die Feuerwehr übergesetzt hat - nicht auszudenken. Da die private Nutzung für Wohnzwecke auf Hausbooten aufgrund der Luftbelastungen ( 14.03.2006 DRS 18/3900 S.13 ) voraussichtlich nicht möglich sein wird, auf der anderen Seite des Deiches aber sogar Baugenehmigungen für Wohnhäuser erteilt wurden, sind bei uns reichlich Verständnisfragen offen.Immerhin hat die Affi reagiert und zugesagt, eine Station zum Umladen von Kupfer und Schlacke einzuhausen. (Bergedorfer Zeitung v. 27.4.2006.)Nur ob die aktuelle Luftbelastung noch immer so gefährlich ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
    Die Verschlickung der Billwerder Bucht hat für die Anlieger am Moorfleeter Deich bereits seit Jahren nahezu unerträgliche Folgen gehabt, denn durch die Unbefahrbarkeit für Binnenschiffe wird die Fa. Zöllner mit LKWs angefahren. Die Anlage zur Löschung der Fracht ist inzwischen demontiert. Und täglich quälen sich die LKWs über den engen Deich - eine Verkehrs - und Umwelt politik, man denke hier an den CO² - Ausstoß, die für uns nicht nachvollziehbar ist, besonders, wenn man seit dem Sommer 2007 beobachtet, daß die Fahrrinne jetzt wieder ausgebaggert wird. Oder ist die Baggerei nur für Vattenfall, da die Probleme mit der Verschlickung haben?
    Irgendwie sind diese merkwürdigen Veränderungen in der Bucht für uns unverständlich - bleibt die Frage : Was haben die hier vor???

    Ich wohne inzwischen 30 Jahre hier - als ich einzog war ein Segler in der Bucht - dann kam der Yachthafen, dann die Hausboote, jetzt gehen die Hausboote , der Yachthafen - wann gehen wir?

    Mit freundlichen Grüßen
    Ortrud Schiffler-Hausmann
    Moorfleeter Deich 129
    22113 Hamburg
    Tel. 040 78 36 01

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