HPA pfeift auf Denkmalschutz
Wenn die Wassertreppe 51 an der Alster stünde, hätte dieser Senat sie höchstwahrscheinlich längst liebevoll saniert und mit einer Denkmaltafel versehen. Dummerweise befindet sich die Brücke in der Billwerder Bucht - und das ist fernab von Schicki und Micki, und deshalb lässt HPA sie auch seit 15 Jahren verrotten, ich hatte ja schon darüber berichtet. Zwar ist die 100 Jahre alte Konstruktion, die die letzte ihrer Art im Hamburger Hafen ist, inzwischen immerhin ein anerkanntes Denkmal. Das ändert aber nichts daran, dass die HPA einen unglaublichen Elan an den Tag legt, das Ding abzureißen, wie heute erneut im Abendblatt zu lesen war. Übrigens: Es gibt im gesamten Hamburger Hafegebiet nicht eine einzige denkmalgeschützte Brücke. Merkwürdig, oder? Mit einer neuen Kleinen Anfrage möchte ich genaueres erfahren.
Kommentare
2 Kommentare to “HPA pfeift auf Denkmalschutz”
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Schon ganz richtig bemerkt: Solche Brücken sind nicht schickimicki genug. Dort laufen nicht zigtausende Touristen tagtäglich vorbei. Wenn, könnten z.B. Leute wie der Herr Otto (der bekanntlich gerne gut spendet - wo man seine Namensplakette sieht) sich dort engagieren. So: Fehlanzeige.
[...] scheinen bei der Kulturbehörde ganz mächtig die Koordinaten verrutscht zu sein, was die Wassertreppe 51 angeht. Sanierungsbedürftig ist sie ja, weil HPA sie jahrelang nicht gewartet hat. Nun hatte [...]