HPA entzieht Hausboot in der Billwerder Bucht endgültig die Genehmigung

schneidbrenner1

Seit über 20 Jahren lebt Holger Buhr in seinem Hausboot in der Billwerder Bucht. Der Hamburger Port Authority (HPA) ist er schon lange ein Dorn im Auge. Dazu – und zum Abriß der historischen Wassertreppe 51 haben ich in den letzten Jahren einige Anfragen gestellt – und auch einen Antrag in der Bürgerschaft, der heftig im Ausschuss diskutiert wurde (Drs.18/2953, Drs.18/7865, Drs. 18/7987). Seit im letzten Jahr die historische Brücke abgerissen wurde, die Holgers Heim mit dem Festland verband, droht dem Hauboot nun durch die HPA das endgültige Aus. Die HPA weist bei ihrer Kündigung an Holger Buhr darauf hin, mögliche Nachahmer könnten sich neben Buhrs Hausboot in der Billwerder Bucht illegal breit machen. Dass es seit über 20 Jahren keine Hausbootschwemme in der Billwerder Bucht gibt, interessiert die HPA nicht. Flexibilität scheint für die HPA kein Motto zu sein. Der Senat möchte zwar Amsterdamer Hausboot-Flair – aber bitte schön nicht überall und vor allem nicht mit individuell gestalten Hausbooten, wie das von Holger Buhr. Die Hausboot-Offensive des Senates richtet sich an Menschen die sich für mehrere hundertausende Euro teure Hausboote leisten können. Für Leute wie Holger Buhr ist da kein Platz. Hier der Artikel von Axel Tiedemann im Abendblatt.

Kommentare

Hinterlassen Sie mir einen Kommentar oder eine Frage.




XHTML: Folgende Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>