Carola Veit (SPD Hamburg)</a>

Mein Weblog

Die Diskussion begann gleich, als meine erste Homepage online ging: Ja, dürfen Politiker denn so schreiben? Flapsig? Manchmal gar ironisch?

Ganz klar: Sie dürfen. Ich jedenfalls werde das hier im halb-privaten Blog auch weiterhin tun. Mögen sich Spießer, Gouvernanten und bestimmte Puristen doch auf den Kopf stellen!

Einsturzgefahr am Veddeler Wasserkreuz…

21. September 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

…und was hat der Senat eigentlich mit den für die Sanierung eingestellten Haushaltsmitteln gemacht?
Bereits 2006 standen entsprechend Haushaltsmittel für den Neubau der Niedernfelder Durchfahrt bereit und die Planungen des Senats (vergleiche Drs. 18/6468) sahen einen Neubau ab Frühjahr 2008 vor. Doch passiert ist an den Brücken bis heute nichts. Nun muss nach neusten Berichten im kommenden Winter nicht nur eine Geschwindigkeitsbeschränkung (wie in den letzten vier Wintern), sondern sogar eine Gewichtsbeschränkung für Güterzüge verhängt werden. Aus welchen Gründen ist der Baubeginn nicht erfolgt? Wofür sind die vorgesehenen Mittel verwendet worden? Diese und weitere Fragen stelle ich dem Senat in meiner neusten kleinen Anfrage. Hier die Antwort der Senats.

S-Bahnhöfe Veddel und Rothenburgsort

10. Dezember 2007 | 2 Kommentare

SBahnDie S-Bahnhöfe Rothenburgsort und Veddel sind unwirtlich, schäbig und rott. Aufzüge für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen gibt es nicht. Die 100jährige Eisenbahnbrücke “Billhorner Deich” in Rothenburgsort ist zudem altersschwach und bedarf der Erneuerung. Insgesamt ist festzustellen, dass die Bahn AG ihr Inventar auf der Veddel und in Rothenburgsort eher stiefmütterlich behandelt. Der Ortsausschuss hat für die nächste Sitzung einen Referenten der DB eingeladen. Damit diesem deutlich wird, dass eine rasche Modernisierung von Brücke und Bahnhöfen nicht nur das Anliegen einiger Lokalpolitiker ist, sondern der gesamten Veddeler und Rothenburgsorter Bevölkerung am Herzen liegt, lädt die SPD-Ortsausschussfraktion alle interessierten Bürger dazu ein, an der öffentlichen Sitzung am Dienstag, den 11. Dezember um 18 Uhr teilzunehmen. Ort der Veranstaltung ist die Halle 1 in der BallinStadt, Veddeler Bogen 2.

Eröffnung der BallinStadt

3. Juli 2007 | Hinterlasse einen Kommentar

BallinStadt2 Morgen wird Hamburgs Auswanderer-Museum BallinStadt mit einer Art Staatsakt (zwischen 11 und 13 Uhr reihen sich sage und schreibe 16 Programmpunkte aneinander) offiziell eingeweiht, am Donnerstag öffnet die BallinStadt dann auch für normale Menschen. Entgegenkommen für “Einheimische”: Für Veddeler und Wilhelmsburger gibt es bis zum Sonntag einen ermäßigten Eintrittspreis von 6,– € (statt 9,80) für Erwachsene und 5,– € (statt 6,50 €) für Kinder. Es genügt beim Kauf der Karten der Nachweis, dass man in den Postleitzahlbereichen 20539, 21107 oder 21109 gemeldet ist. Mehr Info: www.ballinstadt.de

Photoausstellung “Ballinstadt” in der Bar Tapitas

27. Juni 2007 | Hinterlasse einen Kommentar

“Um die Ecke” gibts das kleine Event zur BallinStadt: Martin Geißler und Christian Wiebe zeigen Photos der letzten Halle der Auswanderstadt auf der Veddel.
Ausstellungseröffnung am 4. Juli 2007 ab 19 Uhr / Finissage am 7. Juli ab 20 Uhr
im Tapitas - Mittwoch bis Sonnabend 17 bis 22 Uhr
Café|Bar|Kunstraum - Veddeler Stieg 5 - 20539 Hamburg

Jahrzehntelang dienten die Gebäude der sogenannten Ballinstadt dazu, Auswanderern eine kofferUnterkunft für ihre letzten Tage in der alten Welt zu bieten. Später wurden sie für andere, wechselnde Zwecke genutzt, große Teile verschwanden und wurden überbaut. Die Zeit ging über das Gelände dahin, und unbemerkt vom stets vorwärts blickenden Hamburg; das seine Aufmerksamkeit auf die nützlichen und belebten Stellen der Stadt richtet, entschwand das Leben hier. »» weiterlesen » Photoausstellung “Ballinstadt” in der Bar Tapitas

Auswandererhallen fertig - aber keine Arbeit für Veddeler

29. Mai 2007 | Hinterlasse einen Kommentar

kofferDer CDU-Senat hatte angekündigt, durch das Auswanderermuseum “BallinStadt” insbesondere für die Menschen auf der Veddel Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen zu wollen. In Kürze wird das Museum eröffnet. Ich habe daher einmal beim Senat gefragt, was aus den Arbeitsversprechungen geworden ist. Und siehe da: kaum etwas.

Was wird aus dem Wilhelmsburger Platz/„Bypass Veddel“?

24. April 2007 | Hinterlasse einen Kommentar

Was soll mit dem Wilhelmsburger Platz geschehen? Die CDU hatte geplant, ihn durch den sogenannten “Bypass Veddel” zu zerschneiden, deshalb wurde die weitere Entwicklung des Platzes in den letzten Jahren von der Quartiersentwicklung gezwungenermaßen zurückgestellt. Die Realisierung des Projekts „BallinStadt“ und die Umsetzung des damit einhergehenden Zieles einer Anbindung des Projektes an den Stadtteil rücken die Frage der Zukunft des Wilhelmsburger Platzes erneut in den Focus. In einer Kleinen Schriftlichen Anfrage habe ich den Senat um Klärung gebeten, die Antwort finden Sie hier.

Die Veddel und die BallinStadt

17. April 2007 | Hinterlasse einen Kommentar

Kirche Wer als Tourist nach Hamburg kommt und dann zukünftig die S-Bahn nutzt, um zur BallinStadt auf der Veddel zu gelangen, der wird zur Zeit herbe enttäuscht. Die S-Bahnstation kann wohl ohne Übertreibung als eine der hässlichsten Stationen Hamburgs bezeichnet werden und auch der Wilhelmsburger Platz macht in der augenblicklichen Verfassung wenig her.
Zeit, dass hier endlich etwas passiert. Wenn der Platz jetzt doch nicht durch den Bypass Veddel zerschnitten werden soll, bietet sich hier die Möglichkeit, durch eine stilvolle Neugestaltung von Station und Platz, sowohl die Veddel, als auch die BallinStadt aufzuwerten.
Wir von der SPD-Fraktion haben daher einen Antrag eingebracht, in dem wir den Senat auffordern, mit dem Erstellen entsprechender Konzepte zu beginnen.

Amtlich: Wasserkreuz bleibt!

11. September 2006 | Hinterlasse einen Kommentar

NiedernfelderDurchfahrtJetzt ist es amtlich: Das Wasserkreuz bleibt! Staatsrat Gotschalck verkündete heute beim Richtfest für die BallinStadt, dass auch die Niedernfelder Brücken erhalten bleiben sollen. Liebe Kollegen von der CDU, die Ihr - zum großen Teil gegen Eure Überzeugung - erst vor ein paar Wochen auf Drängen Eures Bürgermeisters für die Zuschüttung gestimmt hattet: Einfach nicht immer so schnell aufgeben! - Hier unsere Pressemitteilung (als PDF).

Beust schüttet Veddel zu

11. Mai 2006 | 2 Kommentare

BrückeDer Bürgermeister selbst hat entschieden: Das historische Veddeler Wasserkreuz, als Wasserbauwerk einmalig und für die Hafenwirtschaft von großer Bedeutung, wird zugeschüttet. Dass unsere Anträge abgelehnt werden, sind wir als Opposition ja gewöhnt. Neu aber ist, das auch die gesammelten Voten von Wirtschaft und Kultur in den Wind geschlagen werden. Die unverständliche Entscheídung schadet auch ganz massiv zwei neuen Institutionen, die auf eine Barkassenverbindung zu den Landungsbrücken gesetzt hatten: Das Auswanderermuseum BallinStadt wird nun genauso nur von Land aus zu erreichen sein wie die geplante schwimmende Jugendherberge. Was wir dazu gesagt haben, hier als PDF.

Schwimmende Jugendherberge für die Veddel

18. April 2006 | Hinterlasse einen Kommentar

DJHGroßer Tag für die Veddel: Das Deutsche Jugendherbergswerk hat heute in der Sporthalle Veddel sein Projekt “Schwimmende Jugendherberge” vorgestellt. Es soll spätestens zur Bauausstellung 2013 am Anleger BallinStadt liegen. Sinn macht sie da vor allem dann, wenn es eine Barkassenverbindung zu den Landungsbrücken gibt - Sie wissen schon, der Weg, den der CDU-Senat gerade durch die Zuschüttung von Brückendurchfahrten verbauen will.
Diese Jugendherberge wird die dritte in Hamburg werden - nach Stintfang und Horner Rennbahn mit zusammen 625 Betten. Hier, am Müggenburger Zollhafen, kommen noch einmal 150 oder ein paar mehr hinzu. Kollege Finck von der CDU hat vor einer Woche öffentlich behauptet, die neue Jugendherberge habe die CDU erfunden, was natürlich blanker Unsinn ist. Die CDU hat zwar den Senat am 05.01.06 aufgefordert, zu prüfen, ob der Jugendherbergsverband bereit wäre, dort eine Jugendherberge zu errichten - aber da hatte der DJH seine entsprechenden Beschlüsse längst gefasst, die Vorklärung war längst gelaufen. Der Zug, auf den Herr Finck noch springen wollte, hatte den Bahnhof längst verlassen.

Dank für die Einrichtung gebührt aber dem Deutschen Jugendherbergswerk und einer Gruppe von Studenten der Technischen Universität Hannover, die auf Anregung von “Pro Quartier” und unter Leitung von Professor Han Slawik erste Entwürfe gefertigt haben. - Natürlich habe ich die Pläne auch öffentlich begrüßt - hier die Pressemitteilung als PDF.

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