Wo sind wir hier eigentlich?!
27. August 2008 | Ein Kommentar
Was haben die sich wohl noch so alles versprochen - Bürgermeister’s Verhalten lässt Schlimmes ahnen. So doof, dass wir glauben, das habe sich jetzt alles ganz zufällig so ergeben mit der Bonz-Entlassung (”dann muss der halt gehen”) sind wir ja nicht. Handelt sich ja schließlich nicht um Carsten Ludwig Lüdemann oder ähnliche Granden in den CDU-Reihen, sondern um einen Könner und Kenner. Die Hafenwirtschaft wird sich nicht freuen - erst lässt die SCHWARZGRÜN ihnen die Hafenbrücken quasi unterm Hintern wegrotten, dann klaut sie auch noch den fähigen Staatsrat. Zum Warum und Wieso und den Hintergründen finde ich unbedingt lesenswert Uwe Bahnsen in der Welt (”der Blitzschlag, der die schwarzgrüne Landschaft erhellt”).
Und weil ich sie so gut fand, hier nochmal die Pressemitteilung meines Parteivorsitzenden Ingo Egloff von gestern: “Und die Täter lässt man laufen” »» weiterlesen » Wo sind wir hier eigentlich?!
Einziges Hausboot fast gekentert
30. Juli 2008 | Hinterlasse einen Kommentar
Wenn “vltha” einen Artikel im Hamburger Abendblatt verfassen darf, gilt das redaktionsintern wahrscheinlich als gute Begründung, ausschließlich senatslobhudelnde Halbwahrheiten zu Papier zu bringen (i.e. im wesentlichen die Senats-PM abzupinseln). So mal wieder gestern zum Thema “Hausboote”. Hamburg solle wie Paris und Amsterdam werden, vorschußlorbeert man. Völlige Unkenntnis über die Tatsache, dass seit den vor drei Jahren hochtrabend verkündeten Senatsplänen kein einziges zusätzliches Hausboot auf Hamburgs Gewässen angelegt hat, ziert die Redaktion. Völlige Unkenntnis auch darüber, dass stattdessen reihenweise Hausbootstandorte plattgemacht wurden - vorallem die halblegalen im Hamburger Hafen. Natürlich ohne hier über Legalisierungs-, Umzugs- oder sonstige Möglichkeiten zu sprechen.
Auf meine offiziellen Anfragen heißt es dann folgerichtig auch: Es gibt keine Hausbootstandorte, die Einzelliegern angeboten werden können. Das hätte an der Bürokratie gelegen, weiß “vltha” zu schreiben (ignorierend, dass die senatseigene HPA-Bürokratie gerade das Problem ist). Nun würde aber alles gut, und stattdessen jetzt große Freude darüber, dass ein einziges Hausboot im Eilbekkanal…. .
Nein - soweit wars ja nun doch nicht. Kein Hausboot im Eilbekkanal.
Natürlich nur der leere Rumpf (Kasko) war zu sehen - denn wegen der niedrigen Brücken wurde nur das Fundament eines Hausbootes (die Kiste auf dem Foto, die wie eine Schute aussieht) nach Nord geschleppt.
Allerdings wohl nur für den Pressetermin! Heute berichtet Holger Buhr (Danke für das Foto), dass es durch Schaartor- und Rathausschleuse wieder in die Werft zurück ging:
Ein Leck sei gefunden worden. Ich finde, das ist bezeichnend für die ganzen angeblichen Senatspläne für Hausboote. Wobei die den Begriff sowieso nicht verstanden haben; bisher werden uns ja ausschließlich Gewerbelieger als Hausboote angedreht, die eigentlichen Wohnschiffe aber systemmatisch platt gemacht.
Peinliche Nummer - aber ob das Abendblatt das auch berichten wird?
Wer will eigentlich aus der HafenCity nach Billstedt fahren?
16. Februar 2008 | Hinterlasse einen Kommentar
Zugegeben, wir haben die Stadtbahn-Anbindung von Barmbek, Bramfeld und Steilshoop nicht weit genug vorbereitet gehabt, bevor Beust und Schill 2001 die Macht übernahmen. Deswegen ist es auch bis heute nichts geworden. Der Beust-Senat ist allerdings besonders zynisch: »» weiterlesen » Wer will eigentlich aus der HafenCity nach Billstedt fahren?
CDU vertreibt Hausboote (Teil 3)
11. Februar 2008 | 2 Kommentare
Nachdem die Hamburger Hafenbehörde ohne Vorwarnung die historische Wassertreppe 51 nutzungsunfähig gemacht und damit den dort lebenden Hausbootbesitzern den Zugang zu ihren Wohnungen unmöglich machte, hatte ich vom Senat wissen wollen, welche Planungen er hat und wie nach Auffassung des Senates den nun heimatlos gewordenen Hausbootlern geholfen werden könne.
Die Antworten fielen jedoch mehr als dürftig aus und scheinen zum Teil sogar falsch zu sein. Auf meine Frage, wo sich zurzeit in Hamburg freie Anlegeflächen für Hausboote befinden, verweist mich der Senat doch tatsächlich auf eine zwei Jahre alte Drucksache. »» weiterlesen » CDU vertreibt Hausboote (Teil 3)
Nutzung der Billwerder Bucht und des Holzhafens
1. Februar 2008 | Hinterlasse einen Kommentar
Meine kleine Anfrage zur Nutzung der Billwerder Bucht und des Holzhafens sowie die Antwort des Senats können hier nachgelesen werden.
Wohnen auf dem Wasser
20. Januar 2008 | Hinterlasse einen Kommentar
Meine kleine Anfrage “Will der Senat noch Wohnen auf dem Wasser? Gibt es wirklich keine freien Liegeplätze?” und die Antwort des Senates können Sie hier als PDF herunterladen.
CDU vertreibt Hausboote (Teil 2)
17. Januar 2008 | Ein Kommentar
Die HPA hat bei den Anliegern nichts weiter von sich hören lassen, der Hausbootlotse aus Mitte ist auch ratlos. Zwar hat die Wassertreppe 51 ohne Ende Pressebesuch, es sind auch mehrmals Fahrzeuge der HPA auf dem Deich vorbeigefahren, die Barkasse GRODEN, die normalerweise Strommeister oder Hafenamt befördert, hat vorbeigeschaut - allerdings ohne (wenigstens) zu grüßen.
Zu dem Bild: Seit der Generalüberholung 1991 wurde an der Brücke nichts mehr gemacht. Diese Stelle liegt sogar über der Wasserlinie. Jetzt plötzlich sind die Schäden aufgefallen…
Brücken kaputtmachen und keine Hausboote
14. Januar 2008 | Ein Kommentar
Zerstörungswut und Konzeptionslosigkeit der Hafenbehörde ist derzeit an der Billwerder Bucht zu betrachten: Offenbar soll auch den letzten Hausbootbewohnern in Hamburgs Hafenbecken der Garaus gemacht werden. An der schönen, 100jährigen Wassertreppe am Moorfleeter Deich sind ohne Information der Anlieger einfach die Treppenstufen weggerissen worden. »» weiterlesen » Brücken kaputtmachen und keine Hausboote
Hausboote und schwimmende Häuser - Senat schläft weiter
21. Juli 2007 | 3 Kommentare
Traurige Bilanz: ganze acht bewohnte Hausboote gibt es in Hamburg, weitere sieben Genehmigungen sind erteilt worden. Nachdem der Senat vor über einem Jahr grünes Licht für das Wohnen in Hausbooten auf Hamburger Kanälen und abgelegeneren Hafenbecken gegeben hatte, ist nicht mehr viel passiert. Die Verwirklichung der Wohnprojekte gestaltet sich mehr als zäh - ohne Grund. In einer Kleine Anfrage habe ich wissen wollen, warum der Senat nichts unternimmt, um das Projekt voranzutreiben. Die Antwort: er wird auch weiter nichts tun. Die Zuständigkeit für Hausboote hat er nämlich auf die Bezirke übertragen - allerdings ohne ihnen dafür auch Personal zur Verfügung zu stellen. »» weiterlesen » Hausboote und schwimmende Häuser - Senat schläft weiter
Kein Ende absehbar: Der Zollzaun am Spreehafen
23. Mai 2007 | Ein Kommentar
Nach wie vor gibt es nur einen einzigen Zugang zum Spreehafen - und das soll offenbar auch so bleiben. Für Menschen von der Veddel oder der Harburger Chaussee bedeutet dies einen etliche hundert Meter langen Umweg in ihr Naherholungsgebiet. Obwohl die Bürgerschaft bereits am 08.12.2005 beschlossen hat, dass der Zollzaun und die Freihafengrenze auf die Nordseite des Spreehafens verlegt werden, ignoriert der CDU-Senat diesen Wunsch und behauptet steif und fest, er würde sich damit nicht befassen. Da hilft wohl nur noch der Regierungswechsel. Zum Weiterlesen hier meine neuste Kleine Anfrage samt Antwort zu diesem Thema.



