Carola Veit (SPD Hamburg)</a>

Mein Weblog

Die Diskussion begann gleich, als meine erste Homepage online ging: Ja, dürfen Politiker denn so schreiben? Flapsig? Manchmal gar ironisch?

Ganz klar: Sie dürfen. Ich jedenfalls werde das hier im halb-privaten Blog auch weiterhin tun. Mögen sich Spießer, Gouvernanten und bestimmte Puristen doch auf den Kopf stellen!

Einziges Hausboot fast gekentert

30. Juli 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn “vltha” einen Artikel im Hamburger Abendblatt verfassen darf, gilt das redaktionsintern wahrscheinlich als gute Begründung, ausschließlich senatslobhudelnde Halbwahrheiten zu Papier zu bringen (i.e. im wesentlichen die Senats-PM abzupinseln). So mal wieder gestern zum Thema “Hausboote”. Hamburg solle wie Paris und Amsterdam werden, vorschußlorbeert man. Völlige Unkenntnis über die Tatsache, dass seit den vor drei Jahren hochtrabend verkündeten Senatsplänen kein einziges zusätzliches Hausboot auf Hamburgs Gewässen angelegt hat, ziert die Redaktion. Völlige Unkenntnis auch darüber, dass stattdessen reihenweise Hausbootstandorte plattgemacht wurden - vorallem die halblegalen im Hamburger Hafen. Natürlich ohne hier über Legalisierungs-, Umzugs- oder sonstige Möglichkeiten zu sprechen.
Auf meine offiziellen Anfragen heißt es dann folgerichtig auch: Es gibt keine Hausbootstandorte, die Einzelliegern angeboten werden können. Das hätte an der Bürokratie gelegen, weiß “vltha” zu schreiben (ignorierend, dass die senatseigene HPA-Bürokratie gerade das Problem ist). Nun würde aber alles gut, und stattdessen jetzt große Freude darüber, dass ein einziges Hausboot im Eilbekkanal…. .
Nein - soweit wars ja nun doch nicht. Kein Hausboot im Eilbekkanal.
Natürlich nur der leere Rumpf (Kasko) war zu sehen - denn wegen der niedrigen Brücken wurde nur das Fundament eines Hausbootes (die Kiste auf dem Foto, die wie eine Schute aussieht) nach Nord geschleppt.
Allerdings wohl nur für den Pressetermin! Heute berichtet Holger Buhr (Danke für das Foto), dass es durch Schaartor- und Rathausschleuse wieder in die Werft zurück ging:
Ein Leck sei gefunden worden. Ich finde, das ist bezeichnend für die ganzen angeblichen Senatspläne für Hausboote. Wobei die den Begriff sowieso nicht verstanden haben; bisher werden uns ja ausschließlich Gewerbelieger als Hausboote angedreht, die eigentlichen Wohnschiffe aber systemmatisch platt gemacht.
Peinliche Nummer - aber ob das Abendblatt das auch berichten wird?

Gescheiterte Hausboot-Pläne

25. Februar 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

WassertreppeAxel Tiedemann vom Abendblatt kennt sich aus mit dem Thema Wohnen auf dem Wasser. Er begleitet es schon seit Jahren und weiß, dass der Senatsplan dazu ein richtiger Bauchklatscher war. Gleichzeitig wird die bestehende Hausbootszene aufgescheucht. Schade, dass dieser wirklich gute und lesenswerte Artikel mit völlig berechtigter und deutlicher Senatskritik und einem lesenswerten Kommentar ausgerechnet einen Tag nach der Wahl erscheint.

CDU vertreibt Hausboote (Teil 3)

11. Februar 2008 | 2 Kommentare

WassertreppeNachdem die Hamburger Hafenbehörde ohne Vorwarnung die historische Wassertreppe 51 nutzungsunfähig gemacht und damit den dort lebenden Hausbootbesitzern den Zugang zu ihren Wohnungen unmöglich machte, hatte ich vom Senat wissen wollen, welche Planungen er hat und wie nach Auffassung des Senates den nun heimatlos gewordenen Hausbootlern geholfen werden könne.
Die Antworten fielen jedoch mehr als dürftig aus und scheinen zum Teil sogar falsch zu sein. Auf meine Frage, wo sich zurzeit in Hamburg freie Anlegeflächen für Hausboote befinden, verweist mich der Senat doch tatsächlich auf eine zwei Jahre alte Drucksache. »» weiterlesen » CDU vertreibt Hausboote (Teil 3)

Wohnen auf dem Wasser

20. Januar 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Meine kleine Anfrage “Will der Senat noch Wohnen auf dem Wasser? Gibt es wirklich keine freien Liegeplätze?” und die Antwort des Senates können Sie hier als PDF herunterladen.

Brücken kaputtmachen und keine Hausboote

14. Januar 2008 | Ein Kommentar

Wassertreppe Zerstörungswut und Konzeptionslosigkeit der Hafenbehörde ist derzeit an der Billwerder Bucht zu betrachten: Offenbar soll auch den letzten Hausbootbewohnern in Hamburgs Hafenbecken der Garaus gemacht werden. An der schönen, 100jährigen Wassertreppe am Moorfleeter Deich sind ohne Information der Anlieger einfach die Treppenstufen weggerissen worden. »» weiterlesen » Brücken kaputtmachen und keine Hausboote

Hausboote und schwimmende Häuser - Senat schläft weiter

21. Juli 2007 | 2 Kommentare

bootshausTraurige Bilanz: ganze acht bewohnte Hausboote gibt es in Hamburg, weitere sieben Genehmigungen sind erteilt worden. Nachdem der Senat vor über einem Jahr grünes Licht für das Wohnen in Hausbooten auf Hamburger Kanälen und abgelegeneren Hafenbecken gegeben hatte, ist nicht mehr viel passiert. Die Verwirklichung der Wohnprojekte gestaltet sich mehr als zäh - ohne Grund. In einer Kleine Anfrage habe ich wissen wollen, warum der Senat nichts unternimmt, um das Projekt voranzutreiben. Die Antwort: er wird auch weiter nichts tun. Die Zuständigkeit für Hausboote hat er nämlich auf die Bezirke übertragen - allerdings ohne ihnen dafür auch Personal zur Verfügung zu stellen. »» weiterlesen » Hausboote und schwimmende Häuser - Senat schläft weiter

Hausboote in Hamburg

14. Februar 2007 | Ein Kommentar

bootshaus Vor knapp einem Jahr kündigte der Hamburgische CDU - Senat an, im Laufe des Jahres 2006 Liegeplätze für insgesammt 30 Hausboote im Eilbekkanal und im Hochwasserbassin auszuweisen.
Bis zum heutigen Tage jedoch ist, nach Auskunft des Oberbaudirektors im Stadtentwicklungsausschuss, die tatsächliche Realisierung der Projekte nicht in Sicht.
Um genaueres zu erfahren, habe ich mich daher mit einer kleinen Anfrage an den Senat gewandt.
Meine Fragen und die Senatsantwort können Sie hier einsehen. Die Pressemitteilung der SPD-Fraktion können Sie hier herunterladen, die Reaktionen der Presse von Abendblatt, Bild und Mopo finden Sie hier.

Endlich Platz für Hausboote

14. März 2006 | Ein Kommentar

bootshausVor fast eineinhalb Jahren hat die SPD-Fraktion beantragt, in Hamburg Liegeplätze für Hausboote auszuweisen. Insbesondere der Bezirk Hamburg-Mitte hat bereits entsprechende Vorarbeiten geleistet. Jetzt ist auch der Senat dem Trend gefolgt: Erste Flächen sollen versuchsweise ausgewiesen werden. Platz wird da allerdings für höchstens 75 Lieger sein - mindestens 400 stehen auf den Wartelisten. Hier die Berichte der taz, der Mopo und des Abendblatt als PDF.

14. März 2006

14. März 2006 | Hinterlasse einen Kommentar

Die Juden in aller Welt feiern die Errettung aus persischer Gefangenschaft, ein paar Unverbesserliche gedenken des 123. Todestages von Karl Marx, Paul stellt sich auf Skiern geschickter an, als befürchtet, und sogar der Senat präsentiert stolz ein paar erledigte Hausaufgaben: Im November 2004 hatten wir penibel aufgelistet, auf welchen Wasserflächen wir uns in Hamburg Hausboote vorstellen könnten, und den Senat gebeten, diese Nutzungen doch zu ermöglichen. Und jetzt, kaum eineinhalb Jahre später, hat er es tatsächlich getan: Die ersten Liegeplätze sind auserkoren!

Hausboote: Senat folgt SPD-Vorschlägen

5. Januar 2006 | Ein Kommentar

bootshausNachdem wir eineinhalb Jahre lang immer wieder gebohrt haben, wird der Senat jetzt offenbar aktiv. Die TAZ berichtet, dass eine Reihe von Liegeplätzen ausgewiesen und die Genehmigung erleichtert werden sollen. Den Bericht der taz und meine Presseerklärung dazu können Sie hier als PDF herunterladen.

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