Carola Veit (SPD Hamburg)</a>

Mein Weblog

Die Diskussion begann gleich, als meine erste Homepage online ging: Ja, dürfen Politiker denn so schreiben? Flapsig? Manchmal gar ironisch?

Ganz klar: Sie dürfen. Ich jedenfalls werde das hier im halb-privaten Blog auch weiterhin tun. Mögen sich Spießer, Gouvernanten und bestimmte Puristen doch auf den Kopf stellen!

Mein Wahlkampf- von A-Z

23. Februar 2008 | 2 Kommentare

A - wie Arno-Tag / Arno-Tag / Arno-Tag. Gibts immer mal wieder. Becher

B - Becher - echter Wahlkampf-Schlager und gefragte und gern gekaufte Devotionalie am Info-Stand (auch ohne Glühwein).

C - Skylla & Charyptis, die Monsterschwestern aus der Odyssee, hätten sich gegenüber Hamburgs Kindern und Jugendlichen auch nicht schlimmer verhalten können als ihre Nachfolgerinnen in der Hamburger Straße (DD und SJ). Jetzt gibt’s die Quittung dafür.

D - Sielmann, Dirk. KGF Mitte. Fels in der Brandung (ob die von Johannes anrollt oder aus dem 2. Stock).

E - Eiskratzer. Hatte ich letzten Sommer als die Wahlkampf-Verteil-Aktion eingeschätzt. Klimawandel unterschätzt - hatten gar keinen Winter. Ein weiterer Grund, Kohle-Ole-Kraftwerk-Protz nicht zu wählen.

F - Fürth, Greuther. Verlieren am Wahlsonntag auf St. Pauli.

G - Glanz und Gloria (alias “Schicki und Micki”) soll Autorität verleihen. Deswegen poliert die CDU den Jungfernstieg - aber nicht den Rothenburgsorter Marktplatz.

H - HH-Heute. Hamburgs Nachrichten-online-blog links von der CDU.

I - Inkognito fuhr Beust durch Billstedt und Wilhelsmburg, mit der Basecap vorm Gesicht, um sich gestrandete Jugendliche anzugucken. Hamburgs neuer Bürgermeister steigt aus. Und redet mit den Menschen.

J - Bruhn, Jürgen. Mein Distriktskassierer. Stütze im Wahlkampf. Bester Plakatierer ausser Papa.

K - Kröten schlucken. Das Motto bei der CDU beim Grün-Flirt.

L - Little Feat- Lieblingsband von Michael Naumann.

M - Meine tapfere Tochter Marie. “Mama, schnell zur Arbeit!!” krähte das Krippenkind täglich morgens fröhlich im Kindergarten - wo sie die letzten Wochen immer ganz schön lange war…

N - Da kommen Sie selbst drauf!!!!

O - Opa. Bester Plakatierer aller Zeiten (kein Wunder,als Malermeister) und wichtigste Kinder-Auffang-Option.

P - Veit, Paul. Mein Sohn hat in diesem Wahlkampf sein erstes Neumitglied geworben.

Q - Quast. Wichtigstes Hilfsmittel beim plakatieren. Wir hatten zwei am Start. Und Jürgen war not amused, wenn die nicht richtig ausgewaschen waren…

R - Rosenkavalier. Siehe “N”! SkiSocken

S - Ganz wesentlich im Winterwahlkampf!!!! Meine Skisocken.

T - Toll soll es auf Sylt sein… wir wünschen gute Reise!!!

U - Umfragen. Die neuesten hier.

V - Veddel. Ich mach’ das in der Bürgerschaft, aber täglich vor Ort ist Klaus.

X - Bisschen wenig X-Chromosomen im Kompetenzteam.

Y - Ypsilanti, Andrea. Gloriose Wahlsiegerin in Hessen. Den anderen Mist lassen wir jetzt mal weg.

Z - Wenn Zweifel Herzens Nachbar wird, die Seele sich in Leid verirrt!! (Wolfram von Eschenbach, Parzifal).

Ich glaube, meine Partei braucht sich in diesem Wahlkampf wirklich nichts vorzuwerfen! Wir haben gekämpft bis zum Schluss.

Ein ganz normaler Sonnabend…

2. Februar 2008 | Ein Kommentar

Samstag1Samstag2Samstag3Samstag4Samstag5 Während ich auf Finkenwerder im Einsatz war, arbeitete mein Sohn (6) “zu Hause” in Rothenburgsort am Infostand mit: “Paul hat gerade sein erstes Mitglied geworben” schrieb mir Anita gegen viertel nach zehn. Und das stimmte! Das Kind hat Überzeuger-Qualitäten…
Später dann zwischen zwei Schauern die Sonne zum Kleben genutzt…
Auch hier sehen wir gleich zwei Neumitglieder im Einsatz!

Sonntagnachmittag

11. November 2007 | Hinterlasse einen Kommentar

marie rollt teigDas 2:0 gegen Augsburg hätte ich ja auch gern am Millerntor mit herbeigefroren! Aber ich bin ja ohnehin viel zu wenig zu Hause, findet meine Familie, seit ich dieses andere “Hobby” dort im Rathaus habe und unter der Woche Nachmittags und Abends sowieso kaum stattfinde. Nachdem jedenfalls Paul heute morgen um viertel nach sieben den ersten Schnee verkündet hatte, beschloss dann Marie, heute müssten die ersten Plätzchen gebacken werden. Nun denn, warum nicht…

23.01.2007

23. Januar 2007 | 2 Kommentare

Die Landesvorstands-Sitzung begann gestern um 19 Uhr und dauerte bis in den frühen heutigen Morgen. Wenigstens das Ergebnis stimmt mich froh: Erstmals überhaupt, seit Hamburg um 830 urkundlich erwähnt wurde, soll eine Frau die Chance bekommen, die Stadt zu regieren. Dorothee Stapelfeldt hat zwar ab und zu eine andere Meinung vertreten als ich, aber was tut’s: Sie ist verlässlich, kompetent und erfahren. Und für Hamburg wird sie viel besser sein als der jetzige Bürgermeister. Außerdem heißt ihr Sohn auch Paul…

25.12.06

26. Dezember 2006 | Hinterlasse einen Kommentar

Kann man nettere und rücksichtsvollere Kinder haben? Paul schläft bis neun, Marie bis halb zehn, Wenn das kein Weihnachtsgeschenk ist….. . Wir lassen den Tag ruhig angehen, aber nachmittags arbeite ich doch kurz an zwei Kleinen Anfragen. Ganz entspannt.

24.12.06

26. Dezember 2006 | Hinterlasse einen Kommentar

Geschafft. Wir Vier, dazu noch meine Eltern - auch wenn es alles gar nicht stressig sein soll, ist es eben doch anstrengend. Festzuhalten bleibt, dass sich mein Mal-Einsatz am Häuschen gelohnt hat - Marie war begeistert. Paul auch, der findet seinen neuen Schreibtisch super. Und auch sonst war’s nett. Ich höre übrigens noch immer diesen Springsteen.

Spät am Abend denke ich ein wenig an Pinocchio: Da erzählt der Bürgermeister bei Schalthoff allen Ernstes, welch soziale Politik sein Senat nun plötzlich macht. Seine Nase wächst allerdings nicht…..

Bei mir stellt sich ein merkwürdiges Gefühl ein, aber der Kartoffelsalat war doch ganz o.k., oder?

23.12.2006

23. Dezember 2006 | Ein Kommentar

Halb zwölf. Habe gerade ca. 380 rosa Blümchen getupft, Innendeko an Maries Indoor-Spielhäuschen. Dann noch etliche Meter Tüll dekoriert und Beleuchtung angeschraubt. Ziemlich Prinzessinnen-mäßig das ganze… Planung und Bau sind von Papa und Paul. Das Wohnzimmer, an sich nicht klein, jetzt recht voll: Die Hütte steht rechts vom Kamin, die Nordmann-Tanne links. Wissen Sie, womit ich mich wach halte? Bruce Springsteen singt live “Santa Claus is coming to town”. Eine Aufnahme von 1978, Winterland, San Francisco. Hier ist der Link. Registrierung erforderlich, aber völlig ungefährlich.
Ich geh’ jetzt in die Küche. Die Engadiner Nusstorte zu Ende backen. So wird der Tag denn auch “rund” - morgens haben wir mit einem Infostand mit Glühwein und Weihnachtsbasteln mit einem Dutzend Kindern im Büro angefangen.

09.06.06

11. Juni 2006 | 2 Kommentare

Kein Freitags-Nachmittags-Termin - herrlich!!
Eröffnungsspiel auf der Terrasse mit Nachbarn und Freunden. Zwischendurch bekommen die Kinder schon mal Würstchen. Ich stehe am Grill - Paul kommt angelaufen: “Mama, 4:1 für Deutschland, Tor Schweinsteiger!” Komplett erfunden, wie ich sogleich herausfinde. Aber woher weiß das Kind, dass nach 3:1 das 4:1 kommen müsste - und woher kennt er den Schweinsteiger??? Ich bin wohl doch zu selten zu Hause.

14.05.06

14. Mai 2006 | Hinterlasse einen Kommentar

Bundesparteitag in Berlin. Ich bin - als eine von “100 neuen Ortsvereinsvorsitzenden” - zwar eingeladen, aber trotzdem nicht dabei. Die Fernsehberichte hinterher sind ganz positiv. Kurt Beck, der neue Vorsitzende, soll eineinhalb Stunden geredet haben. Na ja, der spricht auch recht langsam. Andererseits: Die anderen haben mit einem schwergewichtigen Pfälzer immerhin 16 Jahre lang den Kanzler gestellt.

Platzeck hat offenbar schnell die Kurve gekratzt: Er musste seinen Cottbussern beistehen. Aus St.Paulianer Erfahrung ein eher fragwürdiger Verein. Allerdings haben die den Aufstieg nun geschafft - wir leider wieder nicht.

12.05.06

12. Mai 2006 | Hinterlasse einen Kommentar

Auf St. Pauli wird das neue “Haus der Familie” eingeweiht. Weil Familie trendy ist, ist auch Einweihungssenator Freytag dabei. Marie, die aus familientechnischen Gründen mit muss, lächelt ihn an. “Das lässt hoffen”, strahlt der Senator, “das freundliche Kind mag mich schon!”
Weit gefehlt, Herr Freytag: Marie ist einfach nur höflich!

Nächste Seite »