Carola Veit (SPD Hamburg)</a>

Mein Weblog

Die Diskussion begann gleich, als meine erste Homepage online ging: Ja, dürfen Politiker denn so schreiben? Flapsig? Manchmal gar ironisch?

Ganz klar: Sie dürfen. Ich jedenfalls werde das hier im halb-privaten Blog auch weiterhin tun. Mögen sich Spießer, Gouvernanten und bestimmte Puristen doch auf den Kopf stellen!

Die SPD in Rothenburgsort

16. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Seit mehr als zwei Jahren führe ich nun zusammen mit Olaf Werber den SPD-Distrikt in Rothenburgsort. Worauf wir stolz sind: wir sind nicht nur im Wahlkampf sichtbar und ansprechbar, sondern stets und ständig präsent. Einer von uns Vorstandsmitgliedern ist immer dabei, wenn irgendwo was los ist und hat ein offenes Ohr. Alle wesentlichen Veränderungen im Stadtteil haben wir mindestens begleitet, wenn nicht sogar angestoßen.
Einen genauen Einblick in unsere Arbeit gibt es in unserem ausführlichen Rechenschaftsbericht. Lust, bei uns mitzumachen? Gern - wir freuen uns auf jedes neue Gesicht.

Heimarbeit in der Sommerpause

3. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Hätte alles gar nicht so eilig sein müssen…. abgerissen werden soll am Rothenburgsorter Marktplatz nun doch erst Ende September. Nun ist mein Büro geräumt, nur dass dort mal die SPD hauste, steht noch im Fenster zu lesen. Im Stadtteil was Neues zu finden, ist echt nicht einfach. “Wir wissen gar nicht, ob der Eigentümer überhaupt vermieten will”, so der Verwalter eines Ladenlokals. Ein anderer, dem offenbar schon mein Anruf unangenehm war, weil er auch gar nichts so recht wusste über das Objekt, das er da verwaltete (so sieht es allerdings auch aus,das Objekt), hat das Fax mit der Vermietungsaufgabe bis heute nicht geschickt. Bei SAGA GWG ist natürlich auch Fehlanzeige. Bis sich also was findet, bin ich in der SPD-Zentrale in der Kurt-Schumacher-Allee 10 (3. Stock) ungergekommen. Solange wir dort noch kein richtiges Büro am Start haben, ist “Heimarbeit” angesagt - auch sehr nett!!

Statistikamt korrigiert Norderelb-Fehler

28. Juli 2008 | Ein Kommentar

Heute Morgen am Telefon wollte mir die zuständige Mitarbeiterin des Statistikamtes ja noch erklären, dass die veränderte Arbeitslosenquote in Rothenburgsort ja mit irgendwelchen Schaustellern zusammenhänge (die ihr Winterlager in RBO vor ca. 15 Jahren verlassen haben), auf der Veddel mit Studenten (die da seit drei bis vier Jahren wohnen), eventuell auch mit Veränderungen beim Einwohnermeldeamt aufgrund zurückgeschickter Wahlbenachrichtigungen… Klar. 3.200 falsche Wahlbenachrichtigungen. Super plausibel. Na, wie auch immer, im Laufe des Telefonats katamen dann die falschen Zahlen bzw. Grundgesamtheiten heraus, und nun hat das Statistikamt auch die korrigierende Pressemitteilung herausgegeben. Die tatsächlichen Anteile der Arbeitslosen auf der Veddel und in Rothenburgsort finden sich also hier. Demnach ist die Zahl in Rothenburgsort nicht etwa um 3 % schlechter, sondern um 4,1% besser geworden. Auf der Veddel beträgt die Verbesserung nicht 7,1, sondern 2,7%. Und die Geschichte von den geheimnisvollen Trends und den ungleichen Stadtteilen bleibt ein Märchen. Was auch das Abendblatt einen Tag später kleinlaut einräumt.

Rothenburgsort im statistischen Sommerloch

28. Juli 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Abendblatt macht aus Statistik-Ente große Geschichte und dabei Rothenburgsort schlecht.

So kanns gehen, wenn falsche Zahlen nicht auffallen und ungeprüft in eine große Berichterstattung übernommen werden. Rothenburgsort, mal wieder. Überall gehen die Arbeitslosenraten zurück, Hoffnung färbt den Hamburger Arbeitslosenatlas im Abendblatt am Freitag allerorts grün. Nur nicht in Rothenburgsort. Tiefrote Warnung vor dem Stadtteil: Hier sei die Arbeitslosigkeit um 3 auf über 15% gestiegen!
Auf der Benachbarten Veddel hingegen gäbe es - laut Statistikamt - eine Positiventwicklung: 7,1% weniger Arbeitslose wurden dort vermeldet. Da kann doch was nicht stimmen? Nicht so das Abendblatt, das am Sonnabend (Ferienzeit, Sommerloch) nachlegte mit einer großen Geschichte über die (un)gleichen Stadtteile. Sind die Studenten schuld, die schon seit vier Jahren auf der Veddel wohnen, aber jetzt erst statistisch auffallen? Das hätte aber doch nichts mit Rothenburgsort zu tun?
Es wäre vielleicht die erfolgreiche Senatspolitik, die die Veddel so nach vorn gebracht hätte, erstaulich sei allerdings, dass die Rothenburgsorter gar nicht so richtig merken, wie schlecht es ihnen geht - so die tiefschürfenden Erklärungsversuche der Abendblatt-Redaktion. Auffällig seien die Zahlen ja schon, bemerkte man, und vielleicht ja auch Zufall? So blieb das Ganze dann stehen.

Ein Blick in die Statistiken zeigt: von Juli bis Dezember letzten Jahres ist die Zal der Arbeitslosen in Rothenburgsort um 30 gesunken, die Bevölkerung um 400 angewachsen - aber die Quote der Arbeitslosen soll um 5% gestiegen sein!? Was da wohl dahinter steckt? Ist fast die Hälfte der 15-65-Jährigen, auf die bezogen die Quote errechnet wird, weggezogen? Eine demografische und stadtentwicklungspolitische Sensation?

So erstaunlich ist das Ganze gar nicht. Ein einfacher Dreisatz bringt zutage: Die Zahlen müssen schlicht falsch sein.

Inzwischen und nach einem Anruf beim Statistikamt ist auch klar, was die Ursache für die fehlerhafte Veröffentlichung ist: Bei der Eingabe der Bevölkerungszahl wurde die (viel kleinere) Veddel mit Rothenburgsort vertauscht. Die annähernd gleich gebliebene absolute Arbeitslosenzahl in beiden Stadtteilen wurde so in einem Fall auf eine viel kleinere, im anderen auf eine viel größere “Kopfzahl” verteilt. Das ergab natürlich prozentual gesehen dramatische Veränderungen.Von der Veddel von 12,9 auf 5,8 (Rückgang), in Rothenburgsort von 9,8 auf 15,8 (Anstieg): die Veröffentlichung der Statistiker ist schlichtweg falsch. Die Arbeitslosigkeit in Rothenburgsort ist nicht gestiegen, sondern gesunken - wie überall in Hamburg. Und auf der Veddel gibt es keine Veränderung - die Arbeitslosenquote blieb die gleiche.

Dass Zahlen vertauscht werden, kann wohl passieren. Dass es vor der Veröffentlichung niemand merkt, ist bedauerlich. Erstaunlich finde ich, dass das Statistikamt selbst in seinem Begleittext auf die dramatische Veränderung hinweist, aber offenbar keinen Anlass sieht, die Situation noch einmal zu prüfen. Und natürlich ist es sehr schade, dass Hamburgs größte Zeitung dies einfach abschreibt. Auch dort hätte man schließlich merken können, dass etwas nicht stimmt, wenn die absolute Zahl der Arbeitslosen in Rothenburgsort zurückgeht, zugleich aber die Quote dramatisch steigt.

Journalistisch und statistisch spannend, wie es nun weitergeht - und die Sache korrigiert wird.

Abschied vom Marktplatz - nächste Woche Abriss?

28. Juli 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Nun soll es ganz ganz schnell gehen: Innerhalb von einem Monat musste ich mein Abgeordnetenbüro am Rothenburgsorter Marktplatz räumen, um Platz für Abriss und Neubau zu machen. Eigentlich hatte es all die Jahre geheißen, ich würde ein Ausweichquartier bekommen - das war nun nichts. Das hätte ich ja schließlich nicht schriftlich bekommen, ließ mich der Vertreter des neuen Investors wissen. Na klar…
Merkwürdig auch, dass zwei andere Läden noch nicht leer sind. Naja. Nun soll es ja nächste Woche losgehen - hoffentlich wird das auch was. Und hoffentlich ist bis dahin ein Alternativstandort für den Markt gefunden, damit der uns während der Bauzeit erhalten bleibt.
Ich bin also auf der Suche nach einem neuen Büro in Rothenburgsort. Bist etwas Neues gefunden ist, werden wir unsere Zelte in der SPD-Zentrale, dem Kurt-Schumacher-Haus, aufschlagen.

Sommerfest Rothenburgstraße

13. Juli 2008 | Ein Kommentar



Vor genau einem Jahr wurde in der Rothenburgstraße das größte öffentlich geförderte Wohnungsbauprojekt Hamburgs im letzten Jahr eingeweiht. Bemerkenswert, denn ansonsten war die diesbezügliche Bilanz des CDU-Senats eher bescheiden (auch ein Beitrag zur Verschärfung der sozialen Spaltung in dieser Stadt).  Die Mieterinnen und Mieter der 288 Wohneinheiten an der Rothenburgstraße (ein Teil davon in Altenwohnungen) haben sich schnell kennen gelernt, einiges auf die Beine gestellt (so war ich als örtliche Abgeordnete auch bereits bei der Mietervertretung geladen) und organisierten nun zum 1. Geburtstag ein großes Sommerfest mit Flohmarkt, Band, Kuchenbuffet und Grillwürstchen. In dieser guten nachbarschaftlichen Stimmung darf die SPD natürlich nicht fehlen und so wurden wir von den OrganisatorInnen gefragt, ob wir nicht ein paar Highlights für die kleinen Gäste anbieten wollen.


Sehr gern! Ausgerüstet mit Fußballtoren und Spielgeräten, einem Glücksrad und kleinen Preisen, Infostand, Theaterschminke und Fotodrucker standen wir pünktlich ab 10 Uhr bereit, kleine und große Kinderaugen glücklich zu machen. Der absolute Renner war natürlich das Schminken mit anschließendem Fotoshooting. Besonders Neu-Mitarbeiterin Martina, Webmasterfreundin Amelie und Sohnemann Paul stellten sich als absolute Naturtalente heraus und so konnte auch ein kleiner Regenschauer gegen Mittag die gute Stimmung nicht trüben (währenddessen war ich kurz zur Klausur des SPD-Landesvorstands verschwunden - wesentlich spannender war es dort nicht).


Während wir drei Mädels also insgesamt um die 60 Kinder schminkten, die Genossinnen Anke und Ines die Kids am Glücksrad beschenkten, die Jusos mit den Jungs Fußball spielten und Genosse Rolf geduldig Fragen am Infostand beantwortete, kämpfte Anita mit der Technik und dem Fotodrucker. Leider konnte sie am Ende nicht mehr alle Kindergesichter vor Ort ausdrucken und daher hier noch einmal der Aufruf, sich die Bilder am Mittwoch oder Sonnabend von 10 bis 13 Uhr bei uns im Abgeordnetenbüro am Rothenburgsorter Marktplatz abzuholen.

Die Rothenburgsort-Revue

2. Juli 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Am 05. Juli 2008 erwartet die Rothenburgsorterinnen und Rothenburgsorter ab 18 Uhr ein Theaterspektakel der besonderen Art. Unter dem Motto “Kampf gegen einen Großparkplatz” wird der Rothenburgsorter Marktplatz zur Bühne für die Rothenburgsorter Laientheatergruppe rund um den Regisseur Jörn Waßmund. Straßentheater von, mit und nicht nur für Rothenburgsorter - Prädikat: Sehr empfehlenswert! Eintritt 3,- / 1,- Euro.

MITREDEN und MITGESTALTEN…

28. Juni 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

… im neuen STADTTEILRAT Rothenburgsort.
Der Stadtteilbeirat im Rahmen der aktiven Stadtteilentwicklung ist in Rothenburgsort zwar ausgelaufen, aber trotzdem wird es weiter ein offizielles Beteiligungsgremium des Stadtteils geben, das sogar an die bezirklichen Gremien angedockt ist. Die Spielregeln dazu sind im Stadtteil entwickelt worden, und nun gilt es, den neuen Stadtteilrat zu besetzen und zum Laufen zu bringen. Interesse?

Sie wollen…
…die Interessen des Stadtteils vertreten,
…aktuelle Projekte in Rothenburgsort begleiten,
…Empfehlungen für politische Gremien erarbeiten,
…eigenverantwortlich Gelder im Stadtteil vergeben?
Dann bewerben Sie sich für den neuen Stadtteilrat Rothenburgsort. Am Dienstag, 01. Juli 2008 um 18 Uhr findet eine Informationsveranstaltung im Stadtteilhaus “Die RothenBurg”, Vierländer Damm 3a statt.

125 Jahre Biller Ruder Club

28. Juni 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Schon ein beeindruckendes Vereinsjubiläum für den Ruderclub mit der tollen Lage an der Bille. Der Präsident des Hamburger Sportbundes, Günter Ploß, ließ es sich nicht nehmen, nach Rothenburgsort zu kommen. In seiner Rede betonte er noch mal, dass die Sportförderung im schwarzgrünen Koalitionsvertrag etwas kurz gekommen sei. Das Feiern kam aber trotzdem nicht zu kurz, und rechtzeitig zum Jubiläum hatte die Bezirksversammlung noch 1000 € an Sondermitteln genehmigt.

Bürgersprechstunde im Abgeordnetenbüro

26. Juni 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

sprechstundeKleine und große Probleme, Ideen und Anregungen, Informationen aller Art und einen Kaffee oder Tee: Am Samstag, den 28. Juni 2008 lade ich Sie von 11 bis 13 Uhr zur Bürgersprechstunde in mein Abgeordnetenbüro am Rothenburgsorter Marktplatz ein. Für weitere Auskünfte ist das Büro jeden Mittwoch und Samstag von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

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