Einziges Hausboot fast gekentert
30. Juli 2008 | Hinterlasse einen Kommentar
Wenn “vltha” einen Artikel im Hamburger Abendblatt verfassen darf, gilt das redaktionsintern wahrscheinlich als gute Begründung, ausschließlich senatslobhudelnde Halbwahrheiten zu Papier zu bringen (i.e. im wesentlichen die Senats-PM abzupinseln). So mal wieder gestern zum Thema “Hausboote”. Hamburg solle wie Paris und Amsterdam werden, vorschußlorbeert man. Völlige Unkenntnis über die Tatsache, dass seit den vor drei Jahren hochtrabend verkündeten Senatsplänen kein einziges zusätzliches Hausboot auf Hamburgs Gewässen angelegt hat, ziert die Redaktion. Völlige Unkenntnis auch darüber, dass stattdessen reihenweise Hausbootstandorte plattgemacht wurden - vorallem die halblegalen im Hamburger Hafen. Natürlich ohne hier über Legalisierungs-, Umzugs- oder sonstige Möglichkeiten zu sprechen.
Auf meine offiziellen Anfragen heißt es dann folgerichtig auch: Es gibt keine Hausbootstandorte, die Einzelliegern angeboten werden können. Das hätte an der Bürokratie gelegen, weiß “vltha” zu schreiben (ignorierend, dass die senatseigene HPA-Bürokratie gerade das Problem ist). Nun würde aber alles gut, und stattdessen jetzt große Freude darüber, dass ein einziges Hausboot im Eilbekkanal…. .
Nein - soweit wars ja nun doch nicht. Kein Hausboot im Eilbekkanal.
Natürlich nur der leere Rumpf (Kasko) war zu sehen - denn wegen der niedrigen Brücken wurde nur das Fundament eines Hausbootes (die Kiste auf dem Foto, die wie eine Schute aussieht) nach Nord geschleppt.
Allerdings wohl nur für den Pressetermin! Heute berichtet Holger Buhr (Danke für das Foto), dass es durch Schaartor- und Rathausschleuse wieder in die Werft zurück ging:
Ein Leck sei gefunden worden. Ich finde, das ist bezeichnend für die ganzen angeblichen Senatspläne für Hausboote. Wobei die den Begriff sowieso nicht verstanden haben; bisher werden uns ja ausschließlich Gewerbelieger als Hausboote angedreht, die eigentlichen Wohnschiffe aber systemmatisch platt gemacht.
Peinliche Nummer - aber ob das Abendblatt das auch berichten wird?
Wie kann man Wasserlagen von Wilhelmsburg/ Veddel erlebbar machen?…
29. Oktober 2007 | Hinterlasse einen Kommentar
Wir erinnern uns, es war vor ziemlich genau vier Jahren, als auch der Fraktionsvorsitzende der CDU, Reinert, Wilhelmsburgern und Veddelern versprach, der Zollzaun am Spreehafen käme weg. Später geisterte das Thema dann tatsächlich noch durch einige Behörden-Broschüren, aber wirklich ernst gemeint hatte der Beust-Senat die Sache offenbar nie. Unsere Anträge in der Bürgerschaft zum Thema Spreehafen sind jedenfalls samt und sonders von der CDU abgelehnt worden. Nun stellt die IBA-Hamburg die Frage: “Wie kann man Wasserlagen erlebbar und zugänglich machen?” und ruft auf, Ideen für den Spreehafen, “die einen öffentlichen Mehrwert haben”, bei ihr einzureichen. Geeignet seien z.B. bauliche und architektonische Maßnahmen. Die IBA-Leute gehen wohl von einem Regierungswechsel im Februar aus. Gut so! Denn mit der CDU ist die wichtigste Voraussetzung, nämlich der Abbau des Zollzaunes, ja nicht zu machen.
Wasserkreuz-Sanierung: Chance für den Spreehafen?
19. September 2007 | Hinterlasse einen Kommentar
Die CDU hat sich zum Erhalt des historischen Veddeler Wassekreuzes nach zweijährigem Kampf breitschlagen lassen, jetzt beginnt der Neubau der baufälligen Niedernfelder Brücken. Dem Kenner der Gegend drängt sich bei dieser Gelegenheit erneut die Frage auf, wie der Senat es mit dem Spreehafen hält.
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Nutzt der Senat die Chance für einen Rundweg um den Spreehafen?
10. September 2007 | Hinterlasse einen Kommentar
Das Veddeler Wasserkreuz ist gerettet. Die Brücken werden neu gebaut. Das ermöglicht auch weitere Gestaltungsmöglichkeiten. So wäre es nun durchaus möglich, für Radfahrer und Fußgänger kostengünstig einen Rundweg um den Spreehafen (Zweite Alster Hamburgs) zu schaffen, indem man für die neuen Brücken Fuß- und Radwege einplant. Ich habe mich daher mit einer Kleinen Anfrage an den CDU-Senat gewandt, um zu erfahren, inwieweit dieser Fuß- und Radwege beim Neubau der Brücken berücksichtigt hat. Meine Fragen sowie die Senatsantwort können Sie hier einsehen.
Kein Ende absehbar: Der Zollzaun am Spreehafen
23. Mai 2007 | Ein Kommentar
Nach wie vor gibt es nur einen einzigen Zugang zum Spreehafen - und das soll offenbar auch so bleiben. Für Menschen von der Veddel oder der Harburger Chaussee bedeutet dies einen etliche hundert Meter langen Umweg in ihr Naherholungsgebiet. Obwohl die Bürgerschaft bereits am 08.12.2005 beschlossen hat, dass der Zollzaun und die Freihafengrenze auf die Nordseite des Spreehafens verlegt werden, ignoriert der CDU-Senat diesen Wunsch und behauptet steif und fest, er würde sich damit nicht befassen. Da hilft wohl nur noch der Regierungswechsel. Zum Weiterlesen hier meine neuste Kleine Anfrage samt Antwort zu diesem Thema.
Zollzaun fällt!
14. Januar 2007 | Hinterlasse einen Kommentar
Zu den zentralen, aber auch umstrittenen Projekten des “Sprungs über die Elbe” gehört die Öffnung des Zollzauns an der Südseite des Spreehafens. Von der CDU vor der Wahl zwar vollmundig versprochen, aber nicht umgesetzt. Jetzt wird der Zaun, der den Freihafen schützen soll, offenbar selbst zum Sicherheitsproblem. »» weiterlesen » Zollzaun fällt!
Hamburgs „Zweite Alster“ – Öffnung des Spreehafens (V)
3. August 2006 | Hinterlasse einen Kommentar
Bürgerinnen und Bürger Wilhelmsburgs und der Veddel sowie Interessenvereine wie „Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V.“ und „Kleiner Grasbrook e.V.“ fordern seit Langem, die Zugänglichkeit des Spreehafens zu verbessern. Sie tun dies in dem Wissen um die Ruhe auf dieser Seite des Deiches und der Idylle der alten Schiffe, die dort liegen; um der wunderschönen Land- und Wasserfront willen, wegen des Blicks auf die Hamburger Türme und auch der Kunst, die Menschen dort schaffen. Die CDU - Fraktion lehnt die Zugänglichkeit ab. Da es vom Senat widersprüchliche Informationen darüber gibt, ob er sich der CDU - Fraktion anschließt oder sich aber bemüht, einen Zugang zu schaffen, habe ich einmal Nachgefragt und erfahren dürfen, dass er sich noch nicht einmal mit der Frage beschäftigt hat.
Meine kleine Anfrage, sowie die Antwort des Senates könnenSie hier einsehen.
Öffnung des Spreehafens IV
21. Oktober 2005 | Hinterlasse einen Kommentar
Meine schriftliche kleine Anfrage zum Thema:
Öffnung des Spreehafens IV
können Sie hier als PDF downloaden.
Öffnung des Spreehafens III
23. August 2005 | Hinterlasse einen Kommentar
Meine schriftliche kleine Anfrage zum Thema:
Öffnung des Spreehafens III
können Sie hier als PDF downloaden.
Öffnung des Spreehafens II
5. Juli 2005 | Hinterlasse einen Kommentar
Meine schriftliche kleine Anfrage zum Thema:
Öffnung des Spreehafens II
können Sie hier als PDF downloaden.



