Statistikamt korrigiert Norderelb-Fehler
28. Juli 2008 | Ein Kommentar
Heute Morgen am Telefon wollte mir die zuständige Mitarbeiterin des Statistikamtes ja noch erklären, dass die veränderte Arbeitslosenquote in Rothenburgsort ja mit irgendwelchen Schaustellern zusammenhänge (die ihr Winterlager in RBO vor ca. 15 Jahren verlassen haben), auf der Veddel mit Studenten (die da seit drei bis vier Jahren wohnen), eventuell auch mit Veränderungen beim Einwohnermeldeamt aufgrund zurückgeschickter Wahlbenachrichtigungen… Klar. 3.200 falsche Wahlbenachrichtigungen. Super plausibel. Na, wie auch immer, im Laufe des Telefonats katamen dann die falschen Zahlen bzw. Grundgesamtheiten heraus, und nun hat das Statistikamt auch die korrigierende Pressemitteilung herausgegeben. Die tatsächlichen Anteile der Arbeitslosen auf der Veddel und in Rothenburgsort finden sich also hier. Demnach ist die Zahl in Rothenburgsort nicht etwa um 3 % schlechter, sondern um 4,1% besser geworden. Auf der Veddel beträgt die Verbesserung nicht 7,1, sondern 2,7%. Und die Geschichte von den geheimnisvollen Trends und den ungleichen Stadtteilen bleibt ein Märchen. Was auch das Abendblatt einen Tag später kleinlaut einräumt.
Unterschriftenaktion zum Bahnhof
27. April 2008 | Hinterlasse einen Kommentar
Bisherige Forderungen waren folgenlos und Gemecker hat auch nicht geholfen. Jetzt wird es ernst: Die Veddel sagt ihre Meinung! Die Unterschriftenaktion zum Bahnhof ist gestartet. Machen Sie mit, unterstützen Sie die Forderung nach einem Fahrstuhl an unserem Nordausgang!
In vielen Veddeler Geschäften und Einrichtungen finden Sie unsere Karten. Tragen Sie ihren Namen und ihre Anschrift ein, und unterschreiben Sie. Sie können die Karten in vielen Geschäften und Einrichtungen abgeben. Wir sammeln sie wieder ein, und übergeben Sie der neuen Senatorin.
Strömender Regen und Säcke voll Müll
10. April 2008 | Hinterlasse einen Kommentar




Trotz Regenschauer trafen sich am 7. April rund vierzig Kinder und Jugendlichen zum Frühjahrsputz in Rothenburgsort und sammelten mehr als 20 Säcke voll Müll. Unter dem Motto „Rothenburgsort räumt auf“ beteiligten sich die Jusos Veddel-Rothenburgsort, die Freiwillige Jugendfeuerwehr Rothenburgsort/Veddel, sowie die Mädchen des Hauses der Jugend Rothenburgsort an der Hamburgweiten Aktion „Hamburg räumt auf“. Für die Jusos Veddel-Rothenburgsort ein ungewohntes Programm, und auch die Jugendfeuerwehr und die Mädchen des Hauses der Jugend in Rothenburgsort verbringen ihre Nachmittage normalerweise nicht mit Frühjahrsputz. Diesen Montag jedoch stand Großreinemachen auf dem Plan. Zur Belohnung winkte den fleißigen Müllsammlern in Rothenburgsort eine Fahrt im Feuerwehrauto, als Abschluss eines zwar nassen, aber in vieler Hinsicht erfolgreichen Nachmittags.
Rothenburgsort räumt auf!
27. März 2008 | Hinterlasse einen Kommentar
Unter dem Motto “Rothenburgsort räumt auf” beteiligen sich die Jusos Veddel-Rothenburgsort, die Jugendfeuerwehr Rothenburgsort/Veddel und das Haus der Jugend Rothenburgsort an der hamburgweiten Aktion “Hamburg räumt auf”. Am Montag, den 7. April um 17 Uhr treffen sich die Gruppen beim Rothenburgsorter Feuerwehrhaus (Billhorner Kanalstraße 45), um dann gemeinsam Hand anzulegen. Alle Interessierten sind eingeladen, mitzutun. Für Handschuhe und Müllsäcke ist gesorgt.
“Hamburg räumt auf” war eine sozialdemokratische Erfindung, die der CDU-Senat zum Glück weiterführt: sie wird von der Stadtreinigung und der Behörde für Stadtentwicklung getragen. Hamburgweit sind Vereine und Initiativen aufgerufen, sich vom 4. bis zum 13. April daran zu beteiligen. Neben der Unterstützung mit Handschuhen und Müllsäcken gibt es für die Teilnehmer eine Verlosung. Weitere Informationen finden sich unter www.hamburg-raeumt-auf.de .
Mitten in Mitte
1. März 2008 | Ein Kommentar


Sehr stürmisch ging es zu bei der Vereinigung auf der Harburger Chaussee, aber schließlich war ja auch Emma dabei. Den gröbsten Regen abgewartet, dann mit klammen Fingern (unter Verlust einer Mutter) die Schrauben an Ort und Stelle angebracht. 30 Freunde von hüben und drüben waren gekommen, den Übergang von Wilhelmsburg in den Bezirk Mitte zu würdigen. Ein wenig Skepsis, und natürlich viel Hoffnung und auch Wünsche, die dem anwesenden Bezirksamtsleiter gleich mit auf den Weg gegeben wurden. Hier der Artikel aus der Harburger Rundschau.
Herzlichen Glückwunsch, Anita, Klaus und Axel!
29. Februar 2008 | Ein Kommentar
Das wird wohl noch für einige Diskussionen sorgen, unser neues Wahlsystem und seine Wirrungen.
Meine Freundin aus Zürich schrieb mir dazu:
“…herzliche Gratulation zu Deiner Wiederwahl. Tja, bei Wechseln im Wahlsystem gibt’s halt immer Verzögerungen. Aber ich kann Dich beruhigen: Wir wählen seit Jahren mit x-Listen inkl. Leere Liste und panaschieren und kumulieren wie wild, und inzwischen geht’s mit der Auszählung auch schon ziemlich fix…..“.
Naja. Wir müssen uns wohl noch daran gewöhnen. Inzwischen liegen ja endlich auch die Ergebnisse aus den Bezirken vor. In Hamburg-Mitte sieht es so aus. Für die Veddel ist Klaus Lübke dabei, für Rothenburgsort Anita Geißler und Axel Wieder. Peinlich die CDU: von 17 Mandaten gerade mal zwei Frauen… Zum Glück gibt die CDU in Mitte ja nicht den Ton an!
Morgen Nacht: Vereinigungsfeier!!
28. Februar 2008 | 2 Kommentare
Die Elbinseln werden zum 01. März in einem Bezirk vereinigt. Das können wir nicht einfach so verschlafen! In der Nacht vom 29.2. auf den 1.3. bringen wir um Mitternacht in der Harburger Chaussee ein neues Ortsteilschild an. Ein rotes Band wird von 2 Seiten zerschnitten.
Wer mag, kommt gucken, und wer möchte, bringt Getränke zum Anstoßen nach Belieben mit.
Veddel: 53% SPD, 17 % CDU!!!
25. Februar 2008 | Ein Kommentar
Das ist wirklich ein Grund zum Freuen: Auf der Veddel haben wir bei der Bürgerschaftswahl satte 53% geschafft!! Bei nur 17,9% für die CDU - halbiert! Ich finde, das zeigt noch mal deutlich, dass schön Schnacken nicht dazu führt, dass es den Menschen besser geht. Hier ist die CDU richtig abgewählt. Konsequenterweise war ja deren Abgeordneter für die Veddel auch gar nicht erst wieder angetreten. Erfreulich dabei auch: nicht mal 1% ungültige Stimmen! Leider lag die Wahlbeteiligung etwas niedriger als beim letzten Mal. Bei der Bezirksversammlung einige ungültige Stimmen mehr, und auch weniger Wahlbeteiligung, was sicher am komplizierten Wahlrecht lag. Dafür erreicht die CDU hier nur 15,5 % (SPD 48,7%).
In Rothenburgsort liegen wir drunter, haben gegenüber 2004 aber trotzdem mehr als im Landesdurchschnitt zugelegt ( + 4,2%). Bei der Bürgerschaftswahl erreichen wir 41,3% in Rothenburgsort für die SPD (Bezirksversammlung 39,9%) . Bei beiden Wahlen gab es hier etwa drei Prozent ungültige Stimmen, aber leider auch eine niedrige Wahlbeteiligung, beim Bezirk noch niedriger als bei der Bürgerschaft (s.o., kompliziertes Wahlrecht).
Mein Wahlkampf- von A-Z
23. Februar 2008 | 2 Kommentare
A - wie Arno-Tag / Arno-Tag / Arno-Tag. Gibts immer mal wieder. 
B - Becher - echter Wahlkampf-Schlager und gefragte und gern gekaufte Devotionalie am Info-Stand (auch ohne Glühwein).
C - Skylla & Charyptis, die Monsterschwestern aus der Odyssee, hätten sich gegenüber Hamburgs Kindern und Jugendlichen auch nicht schlimmer verhalten können als ihre Nachfolgerinnen in der Hamburger Straße (DD und SJ). Jetzt gibt’s die Quittung dafür.
D - Sielmann, Dirk. KGF Mitte. Fels in der Brandung (ob die von Johannes anrollt oder aus dem 2. Stock).
E - Eiskratzer. Hatte ich letzten Sommer als die Wahlkampf-Verteil-Aktion eingeschätzt. Klimawandel unterschätzt - hatten gar keinen Winter. Ein weiterer Grund, Kohle-Ole-Kraftwerk-Protz nicht zu wählen.
F - Fürth, Greuther. Verlieren am Wahlsonntag auf St. Pauli.
G - Glanz und Gloria (alias “Schicki und Micki”) soll Autorität verleihen. Deswegen poliert die CDU den Jungfernstieg - aber nicht den Rothenburgsorter Marktplatz.
H - HH-Heute. Hamburgs Nachrichten-online-blog links von der CDU.
I - Inkognito fuhr Beust durch Billstedt und Wilhelsmburg, mit der Basecap vorm Gesicht, um sich gestrandete Jugendliche anzugucken. Hamburgs neuer Bürgermeister steigt aus. Und redet mit den Menschen.
J - Bruhn, Jürgen. Mein Distriktskassierer. Stütze im Wahlkampf. Bester Plakatierer ausser Papa.
K - Kröten schlucken. Das Motto bei der CDU beim Grün-Flirt.
L - Little Feat- Lieblingsband von Michael Naumann.
M - Meine tapfere Tochter Marie. “Mama, schnell zur Arbeit!!” krähte das Krippenkind täglich morgens fröhlich im Kindergarten - wo sie die letzten Wochen immer ganz schön lange war…
N - Da kommen Sie selbst drauf!!!!
O - Opa. Bester Plakatierer aller Zeiten (kein Wunder,als Malermeister) und wichtigste Kinder-Auffang-Option.
P - Veit, Paul. Mein Sohn hat in diesem Wahlkampf sein erstes Neumitglied geworben.
Q - Quast. Wichtigstes Hilfsmittel beim plakatieren. Wir hatten zwei am Start. Und Jürgen war not amused, wenn die nicht richtig ausgewaschen waren…
S - Ganz wesentlich im Winterwahlkampf!!!! Meine Skisocken.
T - Toll soll es auf Sylt sein… wir wünschen gute Reise!!!
U - Umfragen. Die neuesten hier.
V - Veddel. Ich mach’ das in der Bürgerschaft, aber täglich vor Ort ist Klaus.
X - Bisschen wenig X-Chromosomen im Kompetenzteam.
Y - Ypsilanti, Andrea. Gloriose Wahlsiegerin in Hessen. Den anderen Mist lassen wir jetzt mal weg.
Z - Wenn Zweifel Herzens Nachbar wird, die Seele sich in Leid verirrt!! (Wolfram von Eschenbach, Parzifal).
Ich glaube, meine Partei braucht sich in diesem Wahlkampf wirklich nichts vorzuwerfen! Wir haben gekämpft bis zum Schluss.
Fischessen mit Voscherau
13. Februar 2008 | Ein Kommentar
Zum 5. Mal trafen wir uns zum Fischessen der SPD Veddel, und es war wieder ein gelungener Abend. Ganz abgesehen vom Bratfisch!
Einige Gäste kommen jedes Jahr, und manche sogar aus anderen Wahlkreisen….
Festredner war in diesem Jahr Henning Voscherau, der uns mit einer blendenden Rede unterhielt.
Er klärte noch einmal über die bürgerferne “Medien-Erscheinung” Ole von Beust auf.
Kurz und bündig hat er das neue Wahlrecht erklärt (”Alle fünf Wahlkreis-Kreuze bei der SPD, das zählt sich auch schneller!”).
Außerdem hat er noch einmal darauf hingewiesen, dass unsere wunderbare Stadt tatsächlich nicht 2001 von der CDU erfunden wurde!
Zum Schluß bekam er “unser” Veddel-Buch überreicht.




